Tropfbewässerung ohne Wasseranschluss
Ohne Wasserhahn holt eine kleine Pumpe das Wasser aus einem Behälter und verteilt es über dünne Schläuche und Tropfer. Eine Zeitschaltung legt fest, wann und wie lange gepumpt wird.
Bestandteile
- Wasserbehälter: Kanister, Wanne oder kleine Regentonne. Lichtdicht verhindert Algenbildung.
- Pumpe mit Steuerung: Netzteil, eingebauter Akku (USB-Laden) oder Solarmodul.
- Verteilerschlauch und Tropfer, teils regulierbar.
- Rückschlagventil oder Belüftung, damit kein Wasser nachläuft.
Stromversorgung im Vergleich
| Versorgung | Vorteil | Einschränkung |
|---|---|---|
| Netzteil | dauerhaft verfügbar | Außensteckdose nötig; Kabelführung beachten |
| Akku (USB) | kein Kabel im Betrieb | Laufzeit je Ladung laut Hersteller prüfen |
| Solar | lädt selbst nach | braucht Sonne am Modul; im Schatten geringer |
Planung in vier Schritten
- Pflanzen zählen und Tropfer pro Gefäß festlegen (große Kübel oft 2–3).
- Behälter so groß wählen, dass er für die geplante Zeit reicht (siehe Urlaubsplanung).
- Schlauch vom tiefsten zum höchsten Punkt planen; Förderhöhe laut Datenblatt beachten.
- Zwei bis drei Tage Probelauf, Tropfmenge mit Messbecher kontrollieren.
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Regenwasser nutzen
Eine kleine Regentonne am Fallrohr ist auf Balkonen selten möglich; wo sie geht, sollte vor der Pumpe ein Filter sitzen, damit Schwebstoffe die Tropfer nicht verstopfen.
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Quellen: öffentliche Produktbeschreibungen und Bedienungsanleitungen von Bewässerungsanbietern, z. B. Gardena (Micro-Drip-System, Urlaubsbewässerung) und Kärcher (Bewässerungszubehör). Werte sind typische Spannen, keine Messungen. Stand: November 2026.